Solisten / Ensembles

Elisabeth Lang, Mezzosopran
lang elisabeth Geboren in Wien, absolvierte sie ein Lehramtsstudium in den Fächern Musikerziehung und Geschichte an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst und an der Universität Wien. Ihre Gesangsausbildung erhielt sie bei KS Ruthilde Bösch und Constantin Zaharia. Meisterkurse besuchte sie bei KS Sena Jurinac.
Von 1988 - 1990 war Elisabeth Lang Mitglied des Opernstudios der Wiener Staatsoper. Operngastverträge führten sie an die Wiener Staatsoper, die Wiener Kammeroper,die Neue Oper Wien, das Opernhaus in Sydney, Australien, sowie zu verschiedenen Festivals, wie zum Carinthischen Sommer nach Villach und Ossiach, zum Rheingau Festival.
Die Künstlerin war Solistin bei Uraufführungen zeitgenössischer Kompositionen von Rainer Bischof, Wolfram Wagner und Augustin Kubizek, sowie Otto Zykan, Balduin Sulzer und Dieter Kaufmann.
Ihre internationale Konzerttätigkeit führte sie u.a. nach Japan, China, Korea, Australien, die USA, Russland und viele europäische Staaten. Dabei Zusammenarbeit mit so renommierten Dirigenten wie Sir Georg Solti, Pavel Kogan, Adam Fischer und anderen.
Ihr Repertoire beinhaltet klassische Opern- und Operettenpartien, wie Prinz Orlofsky in J. Strauß Die Fledermaus, Despina in Mozarts Cosi fan tutte, Cherubino in Le nozze di Figaro, Orpheus in Glucks Orpheus et Euridice, Hermia in B. Brittens Sommernachtstraum, die Mutter in seinem Albert Herring, sowie eine umfangreiche geistliche Musikliteratur: Messen von Mozart, Schubert, Beethoven, Haydn, Bruckner, Oratorien und Passionen von Bach, Händel, Haydn, sowie Liederzyklen.
Im Mozartjahr 2006 wirkt sie u.a. in der Uraufführung der Oper Requiem für Piccoletto von Dieter Kaufmann – einer Produktion der Neuen Oper Wien – mit.
Elisabeth Lang unterrichtet außerdem Stimmbildung an der Musikschule der Stadt Wien.
Alexander Kaimbacher
kaimbacher alexander Alexander Kaimbacher, in Villach geboren, arbeitet seit 1999 als freischaffender Opern- und Konzertsänger in ganz Europa und den USA.

Engagements führten den Tenor u.a. an die Volksoper Wien, Opernhaus Graz, Klangbogen Wien, Neue Oper Wien, Stadttheater Klagenfurt, Koblenz, Luzern, Meiningen, Potsdam, Haydntage Eisenstadt, Carinthischer Sommer, Festival Israel Tel Aviv.
Seine wichtigsten Partien sind Mozarts Tamino, Don Ottavio, Ferrando und Belmonte, Brittens Lysander und Albert Herring, Tschaikovskys Lensky, Verdis Fenton, Bernsteins Candide, Henzes junger Lord, sowie Herzog und Caramello von Strauß, Lehars Zarewitsch und Camille de Rosillon, Kurt Weills Juan Santos in "Der Kuhhandel".

Sein Weg als Konzert- und Liedersänger brachte ihn bislang in Konzertsäle wie Wiener Musikverein, Wiener Konzerthaus, Brucknerhaus Linz, Großes Festspielhaus Salzburg, Gasteig in Muenchen, ACF New York und Washington, Kravi Center in West Palm Beach, Van Wezel Hall in Sarasota, Minneapolis Concert Hall, Vancouver Orpheum Theatre, Royal Theatre Victoria.

Als Spezialist für zeitgenössische Musik sang Alexander Kaimbacher mehrere Uraufführungen u.a. bei den Bregenzer Festspielen in "Die schöne Wunde" von Georg Friedrich Haas und den Geppone in "Der Herr Nordwind"   von H.K. Gruber am Opernhaus Zürich.
Elena Larina
Sie wurde in Nowotscherkassk (Russland) geboren und lebt seit 1997 in Wien. Seit 1999 widmet sie sich zunehmend der Liedbegleitung.
Seit ihrem Auftritt beim Festival Geheimnis Musik im Jahr 2002 wird sie von der Organisation Jeunesse Musicales Österreich unterstützt und wurde von Bösendorfer Österreich 2003 in der Nachfolge so bedeutender Liedbegleiter wie Helmut Deutsch, Charles Spencer und David Lutz als einzige Liedbegleiterin zum Bösendorfer Artist ernannt.
Eine rege Konzerttätigkeit führte Elena Larina u. a. in den Wiener Musikverein und ins Konzerthaus, ins Schubert-Geburtshaus , in den Bösendorfersaal und ins Jugendstiltheater in Wien, Wigmor Hall (London), Martinu-Saal (Prag) zu den 12. Internationalen Goslarer Klaviertagen, Jugend-Festspieltreffen in Bayreuth (Deutschland), zum Festival Allegro Vivo, Schubertiade Schwarzenberg (Österreich) und zum Kiew-Musik-Fest (Ukraine). Sie hat bei mehreren CD- und Rundfunkaufnahmen mitgewirkt.
Zu ihren Liedpartnern zählen unter anderem Daniel Johannsen, Robert Holl, Ellen van Lier, Klemens Sander, Sandra Trattnigg, Stephanie Iranyi, Thomas Oliemans und Tyler Duncan.
Elena Larina erhielt den ersten Klavierunterricht mit sieben Jahren. Nach dem Besuch des Lysenko-Musikgymnasiums nahm sie ihr Klavier- und Musikwissenschaftsstudium an der Nationalen Tschaikowsky-Musikakademie in Kiew /Ukraine auf und schloß beides im Jahr 2000 mit Auszeichnung ab. An der Wiener Musikuniversität studierte sie bei David Lutz und arbeitete weiterhin mit Helmut Deutsch an der Münchner Musikhochschule. Meisterkurse bei Mstislav Rostropowitsch, Dietrich Fischer-Dieskau, Thomas Hampson, Christa Ludwig, Roger Vignoles und Brigitte Fassbaender runden ihre Studien ab.
Die Pianistin war Stipendiatin von KulturKontakt Austria, der Stiftung Dr. Robert und Lina Thyll-Dürr (Schweiz) sowie des Richard-Wagner-Vereines.Weiterhin ist sie erste Preisträgerin des Kammermusikfestivals Allegro Vivo (1999). Im Jahr 2004 begleitete sie ihren Duopartner Daniel Johannsen (Tenor) beim 14. Internationalen Schumannwettbewerb Zwickau und beim 17. Großen Förderpreiswettbewerb der Konzertgesellschaft München, wo das Duo den zweiten Preis (Zwickau) und den August-Everding-Preis (München) errang.
Seit 2005 hat die Künstlerin an der Wiener Musikuniversität einen Lehrauftrag für Korrepetiton inne.
József Mukk
mukk jozsef

József Mukk absolvierte zuerst den Fachbereich Lied, dann den Fachbereich Oper der
Ferenc Liszt Musikuniversität, dann führte er seine Studien an der Wiener Musikakademie bei namhaften Professoren weiter.

Im Jahre 1989 bekam er sowohl am Ersten Internationalen Schubertwettbewerb in Graz, als auch am Valentino Bucchi Wettbewerb in Rom den dritten Preis.
Im Jahre 1990 konnte er einen Preis für ½ Das Dolmetschen der modernen Werke½ übernehmen.
1991 bekam er von der Gesellschaft der Ungarischen Musikdarsteller einen Niveaupreis für seine niveauvolle Tätigkeit im Konzertleben.
1992 bekam er einen Bartók-Pásztory Preis.

József Mukk ist seit August 1991 Solosänger der Ungarischen Staatsoper.

Seine wichtigsten Rollen sind:
Mozart : Don Giovanni (Don Ottavio), Die Entführung aus dem Serail (Belmonte)
La clemenza di Tito (Tito), Die Zauberflöte (Tamino), Idomeneo (Idomeneo)
Beethoven: Fidelio (Jacquino)
Donizetti: L ` Elisir d ` amore (Nemorino)
Schubert – Berté: Das Dreimäderlhaus (Schubert)
Verdi : Falstaff (Fenton)
Ferenc Erkel: Hunyadi László (László V.)
Johann Strauß: Die Fledermaus  (Alfred)
Rossini : Der Barbier von Sevilla (Graf Almaviva)

József Mukk nimmt regelmäßig an Opernfestivals und an Konzerten in ganzen Europa ( Deutschland, Italien, Frankreich, den Nederlanden, der Slowakei, Slowenien, Polen, Spanien, der Schweiz, Österreich, Luxemburg ) unter der Leitung so namhafter Dirigenten wie Zoltán Peskó, Helmuth Rilling, Jurij Simonov, Yehudi Menuhin, Kobayashi Ken- Ichiro, Herbert Böck, Will Humburg,  teil. Er ist als Darsteller auch wieder bei den Bregenzer Kammermusikfestivals.
Mehrmals gastierte er als Solosänger der Ungarischen Staatsoper in Japan.

Außerdem ist er regelmäßig  Solosänger sowohl bei heimatlichen Opernfestivale als auch aller unserer inländischen Sinfonieorchester.

Das Ungarische Radio und Fernsehen wie auch kommerzielle Fernsehsender machten mit ihm viele Aufnahmen, die als Videoserien ausgegeben wurden. Auch Operfilme wurden unter seiner Mitwirkung gemacht.

Ungarische, deutsche und italienische Verlage ließen zahlreiche CDs mit ihm erscheinen: J. S. Bach: Weihnachtsoratorium, Matthäus-Passion, Johannes-Passion, Magnificat, Kantaten, J. Haydn: La Canterina, Die Schöpfung, Mendelssohn: Psalmen, Michael Haydn: Theresien-Messe, Te Deum, Mozart: Missa Brevis, Requiem, Liszt: Kantaten für Männerchor, G. Druschetzky. Missa Solemnis, Dohnányi: Cantus Vitae, Zsolt Durkó: Relevations to John.

Daniel Linton-France, ehem. stellv. Chorleiter, Pianist
DanielLinton Der gebürtige Australier sammelte erste musikalische Erfahrungen im Domchor St. Marys seiner Heimatstadt Sydney. Nach dem Besuch des dortigen Konservatoriumgymnasiums, wo er seine Ausbildung in Klavier, Cembalo, Horn, Komposition und Dirigieren erhielt, studierte er Klavier bei Christoph Lieske und Dirigieren bei Dennis Russel-Davies und Jorge Rotter an der Universität  Mozarteum in Salzburg und schloss sein Studium dort mit dem Mag. Artium ab. Seit dem Jahr 2000 arbeitet er regelmäßig als Pianist und Dirigent bei den Tiroler Festspielen Erl und wurde 2001 Musikalischer Leiter von Convento dell’Angelo in Lucca, Italien, wo sich der künstlerische Sitz der von Gustav Kuhn gegründeten Accademia di Montegral befindet. In den Ländern Österreich, Deutschland, Italien, Ungarn, Australien und in der Schweiz ist er als Dirigent, Solist, Kammermusiker und Liedbegleiter aufgetreten und arbeitete mit dem Orchester der Tiroler Festspiele, dem European Festival Orchestra, dem Haydn Orchester Bozen, Ensemble Risognanze Milan, Concierto München, der Filharmonica Marchigiana und dem SBS Orchester, Sydney. Als Komponist schrieb er fürs Theater, für Chor und verschiedene Instrumental Kombinationen. Von November 2003 bis Oktober 2004 arbeitete er mit dem Wiener Männergesang-Verein und der  Chorvereinigung  Jung Wien zusammen. Seit Oktober 2004 ist er Regisseur am Theater in Halberstadt/Deutschland
Barbara Payha, Sopran
BPayha

Nach ihrer Ausbildung für Klavier und Gesang folgte ihr erstes Engagement am Stadttheater Baden und  Stadttheater St. Pölten.
Barbara Payha sang bei den Seefestspielen Mörbisch in "Pariser Leben", bei den Sommerfestspielen in Bad Ischl in "Gräfin Mariza" und im Schloss Haindorf/Langenlois in "Wiener Blut", bei vielen Konzerten in Wien (Wiener Musikverein, Stephansdom), im Bruckernhaus Linz und im Bereich der Kirchenmusik.
1996 gewann sie den 1. Preis sowie den Publikumspreis beim Nico Dostal Gesangswettbewerb. Seit 1997 ist sie fest am Landestheater Linz engagiert und sang dort u.a. die Susanna in "Die Hochzeit des Figaro", die Olympia in "Hoffmanns Erzählungen", die Marzeline in "Fidelio", die Nanetta in "Falstaff2, die Musetta in "La Bohème", die Sophie in "Der Rosenkavalier", die Norina in "Don Pasquale", die Euridike in "Orpheus in der Unterwelt", die Maria in "West Side Story" und die Micaela in "Carmen".
Jänner 2002: Konzertreise nach Japan
2003: als Laura in "Der Bettelstudent" bei den Sommerfestspielen in Haindorf/Langenlois
2004: als Angele in "Der Graf von Luxemburg",  Baden
Jänner und Feber 2005: als Laura in "Der Bettelstudent" und als Adele in "Die Fledermaus"  an der Volksoper.
Mehrfache Konzertauftritte mit dem Wiener Männergesang-Verein, zuletzt im April 2004 in der Orangerie Schönbrunn, im September in der Stadtgalerie Baden: Die schönsten Opernchöre

 Ildikó Cserna,  Sopran

   Geboren in Budapest, Ungarn

Studierte an der Franz Liszt - Musikakademie in Budapest bei Dénes Gulyás die Fächer Lied und Oper. Diplom mit Auszeichnung im Jahre 2000. Seit 2000 ist sie Mitglied der Ungarischen Staatsoper.

Wettbewerbe: 1. Preis beim Jenö Ádám - Gesangswettbewerb in Szolnok 1994,  1. Preis beim imternationalen  Tomaz-Alcaide -Gesangswettbewerb in Estermoz  (Portugal).  

Auszeichnungen:  Margit - Szilvássy-Preis 1999, ARTISJUS - Preis 1999,  Franz - Liszt - Preis 2005,                    Annie - Fischer - Stipendium  2001, 2002, 2003.  Ildikó Cserna besuchte Kurse in der Zeit von 2001-2002 in Budapest bei: Julia Hamary, Anna Reinolds, Renata Scotto.

Ildikó Cserna singt Hauptrollen in der Ungarischen Staatsoper:   G.Verdi  "Il Trovatore"- Leonora, "Don Carlos"-Elisabeth, "Aida"- Aida, "Othello"- Desdemona.   W.A. Mozart  "Le Nozze di Figaro"- Gräfin, "Don Giovanni"- Donna Anna, "Le clemenza di Tito"- Vitellia.   B. Britten: "Ein Sommernachtstraum"- Helena.                                  Weltberümte Partner: Andrej Ancov, Fiorenza Cossotto / Ungarische Staatsoper.

Oratorien - Repertoire:  Bach: "h-moll Messe",  Pergolesi: "Stabat Mater",  Mozart: "Requiem"  "Krönungsmesse"  "Exsultate jubilate".  Beethoven: "IX. Symphonie"   "Missa solemnis",    Dvorák : "Requiem"    G.Verdi: "Requiem"

Konzerttätigkeit: 1998 Liederabend in Bergamo, 2000 Konzerttournee in den USA, 2000 Oratorienkonzert in Böheimkirchen, 2001 Verdi Operngala in St. Pölten, 2001 Verdi: Requiem in Braunau/Inn.

Ildikó Cserna sang öfters bei Konzerten des Wiener Männergesang-Vereins, als Solistin, zuletzt bei der Konzertreise nach Litauen 2009 des Vereins, wo sie das Publikum begeisterte und mit viel Applaus für ihren Vortrag bedacht würde.

 

 Mag. Brigitta Karwautz, Koloratursopran

 

  Geboren in Gmünd, Niederösterreich

1983: 3. Preis des Wettbewerbs " Jugend musiziert" ; Anerkennungspreis für Musik des Landes Niederösterreich ; Ablegung der Lehramtsprüfung für Gesang mit Auszeichnung ;  1984: Studien in " Lied und Oratorium " bei Prof. Dr. Erik Werba ;  seit März 1986 Perfektionierung der Gesangstechnik bei Prof. Toma Popescu ; 1987: Spinsion als Magistra artium in Musik und Geschichte ;  1987 bis 1989: Engagement am Stadttheater Luzern sowie Gastspiele in München ( Gärtnerplatztheater ) ,  Würzburg und Aachen ;  seit September 1990 an der Wr. Volksoper engagiert ;  1991 / 92 seit dieser Saison Vertrag für die Wr. Volksoper und Staatsoper ; 18.12.1991 Debüt an der Wiener Staatsoper als  " Fiakermilli " in "Arabella" von R. Strauss ;  8.6.1995 Debüt im Großen Saal des Musikvereins Wien im Oratorium " Messias" von Händel mit den Wr. Sängerknaben ;  19.7.1997 Konzert mit René Kollo im Rahmen der Operettenlandfeste Hamburg ;  3.6.1999 Japangastspiel der Volksoper Wien ;  gefeierte "Adele" bei der Fledermaus-Premier unter Anwesenheit des japanischen Kaiserpaares und des Bundespräsidenten ;  August 1999 Mitwirkung bei den Opernfestspielen St. Margarethen Römersteinbruch als Königin der Nacht in Mozarts "Zauberflöte" ;  2002/2003/2004 Große Neujahrskonzerttourneen in Spanien mit  Auftritten u.a. im Palau de la Musica Catalana und L´Auditorio von Barcelona ;  2004 Mitwirkung bei den Bregenzer Festspielen. Laufend Gastspiele an verschiedenen in- und ausländischen Opernhäusern.

Zu Hai ,  Sopran

  wurde in der Provinz Anhui, China geboren. Schon im Kindesalter hat Zu Hai mit dem Singen begonnen, und stets war die Musik ein wichtiger Bestandteil in ihrem Leben.

Ihre Eltern waren schwer arbeitende Menschen, doch trotz allem haben sie immer versucht Zu Hai zu unterstützen und ihr den Zugang zur chinesischen Musik zu ermöglichen.

Als Zu Hai 1991 am Auswahlverfahren der Chinesischen Musikhochschule den zweiten Platz belegte, konnte sie ihre professsionelle Karriere beginnen.  Unter der Führung des renommierten Professors Jin Tielin hat sie ihr Gesangsstudium am China Conservatory of Music begonnen und konnte 2008 ihren Mastertitel entgegennehmen. Zu Hai ist eine sehr engagierte Sängerin, und ist als Solosängerin in der chinesischen Tanz und Operntruppe aufgenommen worden.

Sehr wichtig sind ihr auch soziale Engagements, und sie ist vielen Vereien beigetreten: Ministerium für Kultur, China Youth Federation, Nationaler Jugendausschuss sowie Ehrenmitglied beim roten Kreuz.  Ein Auszug aus der langen Liste Ihrer Auszeichnungen:  2001-Golden Award als "Best Female Artist"   2004-Publikumspreis beim von CCTV veranstalteten Frühlingsfest   2005- Goldene Schallplatte für das Album "Das Glück wird kommen"   2007-Original Chinese Song Award mit dem Lied "Harmonisches China"   Juli 2001-Gewinnerin des von der China Charity Federation verliehenen "China Charity Ehrenmitglied Award"   Seit 1999 hat Zu Hai regelmäßig an dem von CCTV veranstalteten Frühlingsfest teil, welche stets ein großer Erfolg ist.

Mit dem Lied "Für wen?", ist Zu Hai berühmt geworden, und schon sehr rasch hat sich ihr Repertoire erweitert.   Zu den wichtigsten chinesischen Liedern zählen: "Das Glück wird kommen", "Glückliches Berglied", "Glückliche See", "Harmonisches China", "Liebe auf Himmel und Erden", "Wehendes red ribbon", "China, mein Heimatland", "Hoffnung auf Zusammenkunft", "Das Tianzhu Mädchen", "Die lange Nacht", "Du wirst immer schöner"  u.v.m.

All diese Werke wurden auch in CCTV und auch anderen chinesischen Fernsehstationen ausgestrahlt und wurden stets vom Publikum begeistert aufgenommen. Ebenso konnte Zu Hai im von CCTV ausgestrahlten Programm "Fashion and Music Pictures" schon zwei große, erfolgreiche olokonzerte verwirklichen.  Am 26. Jänner 2007 hat sie zu Ehren des 10 jährigen Jubiläums der Rückkehr Hongkongs zu seinem Heimatland, das Konzert "Das Glück wird kommen" veranstaltet.  Auch hat sie oft in der "Heart to Heart" Produktion von CCTV teilgenommen,  und ist mit Künstlergruppen in verschiedensten Orten Chinas wie z.B. Shaoshan, Anshan, Hainan, Anhui, Luquan, Tibet, Qinghai, Jiangxi, Zuo Quan, u.a. aufgetreten. Schon seit Jahren gibt sie nicht nur für CCTV sondern auch andere chinesische Fernsehanstalten Interviews und auch unzählige Medienberichte spiegeln ihre Präsens in China wider.

Am 30.3.2010 gab sie, anläßlich "30 Tage vor Eröffnung der Weltausstellung Shanghai EXPO 2010" im Goldenen Saal des Musikvereins in Wien, zusammen mit José Carreras und dem Wiener Männergesang-Verein, ein viel umjubeltes Konzert.  Wobei der Wiener Männergesang-Verein erstmalig chinesisch sang.

Andrea Meláth,  Altistin

  studierte an der Liszt Ferenc Academy für Musik in Budapest, wo sie 1995 das Diplom für Lehrbeauftragte erhielt.

Schon während des Studiums in der Akademie nahm sie an zahlreichen Aufführungen in Ungarn und im Ausland teil. In Madeira wurde sie 1997 zur "Sängerin des Jahres" gewählt und gewann in London 1999 den dritten Preis für Wigmore Hall international Lied Competition. In Bayreuth wurde ihr 1996 und 1998 der Fischer Annie Scholarship von Ungarn zugesprochen. Seit 1998 ist sie ständige Gastkünstlerin im Hungarian State Opera House in Budapest.

2001 erhielt Andrea Meláth die Liszt Ferenc Musik-Auszeichnung vom Kultur-Ministerium. Im gleichen Jahr empfing sie auch den "Besten Jungen Künstler Preis"  von der Staatlichen Oper in Budapest.

2001 übernahm sie die Rolle der Judit in Bartok´s Herzog Blaubart´s Burg in Budapest, in der Inszenierung von Balazs Kovalik.  In der gleichen Rolle gastierte sie in Glasgow mit dem Schottischen BBC-Orchester unter Ivan Volkov, in Kuala Lumpur mit dem Malaysischen Symphonischen Orchester unter Zoltan Pesko gespielt, in Palermo im Teatro di Massimo unter Jan Latham König, in London im Sadler´s Well Theatre unter Andras Ligeti, in der Barbican Hall unter Peter Ash, in Miskolc bei dem Opern-Festival unter Michael Schulz, in Tallin unter Gy Selmeczi, und in Antwerpen, Amsterdam und Utrecht mit dem Königlichen Flämischen Orchster unter Daniel Callgiari auf.

Im Jahre 2007 wurde Andrea Meláth in Ungarn der Bartók-Pásztory-Preis verliehen. Andrea Meláth´s herrliche, dynamische Stimme sowie ihre ausdrucksvollen künstlerischen Fähigkeiten brachten ihr große Erfolge in Mezzo-Rollen wie Cerubino, Setso, Octavian, Stephano, Carmen, Paulino, Donna Elvira, Santuzza, Judith und La Favorita. Als Solistin singt sie mit den bekanntesten Orchestern der Welt und berühmten Dirigenten wie Zoltan Kocsis, Ivan Fisher, Tamas Vasary, Adam Fischer, Jurij Simonov, Helmuth Rilling, Mihail Jurovsky, Andras Ligeti, György Rath und Howard Williams, Oratorien, Requien und andere symphonische Werke und ist damit in Budapest, Paris, London, New York, Rom, St. Petersburg, Salzburg, Valladolid, Philadelphia und Yerevan bekannt geworden.

Neben ihrer Karriere lehrt Andrea Meláth seit 2007 als außerordentliche Professorin Gesang an der Universität für Musik und visuellen Künsten in Pécs.

Am 14. Dezember 2008, sang sie als Solistin in J. S. Bach´s "Weihnachtsoratorium" im Goldenen Saal des Musikvereins in Wien, gemeinsam mit dem Wiener Männergesang-Verein. 

Tünde Szabóki ,   Sopran

  geboren in Budapest

Studien :  1982 -1986  Belá Bartók Konservatorium Budapest  ( Klavier, Chordirigieren, Gesang ) ;  1986 - 1991  Franz Liszt Musikhochschule Budapest  ( Klavier, Gesang ) ;  1989  Diplom als Klavierpädagogin und Begleiterin ;  1991 -1998  Hochschule für Musik und darstellende Kunst Graz  ( Opernstudium ,  Lied und Oratoriumsseminar ,  Opernscchule ) ;  1998  Diplom mit  Auszeichnung als Konzertsängerin.  Professoren :  Gabor Jelinek ,  Erika Sziklay ,  KS Lilian Sukis ,  KS Renate Behle .  Meisterkurse bei KS Astrid Varnay , KS Hannelore Kuhse .   Berfustätigkeit :  1991 - 1995  Lehrauftrag an der Musikhochschule Graz  ( Korrepetitorin an der Opernschule ) ,  2000 - 2003 :  Stimmbildnerin im Domchor zu St. Stephan Wien ,  ab 2004 :  Stimmbildnerin beim Nationalphilharmonischen Chor Budapest  ( Ungarn ).

Musikalische Tätigkeit :  Verpflichtungen als Sopransolistin in Budapest , Wien , Graz , Klagenfurt , Berlin , München , Stuttgart , Trier , Luxemburg , Prag , Brünn , Warschau , Krakau , St. Petersburg , Ljubljana und in Israel ( Jerusalem )  und  Syrien  ( Damaskus ).  Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Fabio Luisi ,  Philippe Jordan ,  Milan Horvath ,  Adam Fischer ,  Heinrich Bender ,  Ruppert Huber ,  Mendi Rodan ,  Jurij Simonov ,  Sylvain Cambrelin ,  Zoltán Kocsis ,  János Fürst ,  Johannes Ebenbauer ,  Antal Barnás  und   u.a. mit folgenden Orchestern :  Grazer Symphonie Orchester ,  Recreation - Graz ,  Slowenische Philharmonie ,  Münchener Staatsoper Orchester ,  Jerusalem Symphonie Orchester ,  RSO Budapest ,   National Philharmonisches Orchester Ungarn ,  Klangforum Wien .

Auftritte in Gran Theatre Liceu ( Barcelona ) ,  Grazer Operhaus ,  Prinzregententheater ( München ) ,  National Theater Miskolc ( Ungarn ) ;  Auftritte u.a. beim Budapester Frühling ,  Kirchenmusikfestival Budapest ,  Styriate ( Graz ) ,  Carinthischer Sommer ( Ossiach ) ,  Bernstein Festival ( Jerusalem ) ,  Musik-Biennale Berlin ,  Salzburger Festspiele ,  Luzerner Festspiele ,  Bregenzer Festspiele ,  Bergfestspiele Seefeld .

Seit 1995 Mitglied  im Kammermusikensemble Ars ad Libitum ( Graz ) .  Im Jahr 2000 Stipendiatin der Ungarischen Wagner-Gesellschaft in Bayreuth.  Finalistin und Preisträgerin mehrerer int. Gesangswettbewerbe u.a. Belevedere Wettbewerb ( Wien ) ,  Tagliavini Wettbewerb  ( Deutschlandsberg ),  Hilde Zadek Wettbewerb ( Passau ) .  

Katerina Beranova ,   Sopran

  in Tschechien geboren, studierte Katerina Beranova am Konservatorium von Brünn, wo sie mit Auszeichnung abschloss. Sie ergänzte ihre Studien in Rom bei Stefania Magnifico und machte ihr Diplom für Lied und Oratorium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Walter Moore.

Bereits während ihres Studiums in Rom trat sie als Solistin der Accademia di Santa Cecilia unter Dirigenten wie W. Sawallisch, Ch. Thielemann, A. Ceccato oder N. Balatsch auf, mit denen sie ein Repertoire wie Orffs "Carmina Burana", Bachs "Magnificat", Passionen und Kantaten, Haydns "Schöpfung" und "Jahreszeiten", Händels "Messias" sowie Mozarts "Requiem" und "Exsultate Jubilate" sang.

Es folgten Engagements als 1. Blumenmädchen / "Parsifal" in Bayreuth unter G. Sinopoli, Ch. Eschenbach und Ch. Thielemann, als Clorinda / "La Cenerentola" am Opernhaus von Dublin, als Hüter der Schwelle / "Die Frau ohne Schatten" in Turin, Sandrina / "La Finta Giardiniera" in Washington unter Placido Domingo, in Rom als Woglinde / "Das Rheingold" und "Gotterdämmerung" sowie Waldvogel / "Siegfried" am Teatro dell´Opera Roma unter G. Sinopoli, als Dorindal / "Orlando" und Irene / "Tamerlano" im Odeon Wien und als Salomé in Stradellas "San Giovani Baltista" beim Internationalen Brucknerfest Linz .

Die Künstlerin war als Ginevra in Händels "Ariodante" bei Opera da Camera Linz und in einer ebenfalls szenischen Umsetzung von Telemanns "Don Quichote auf der Hochzeit des Comacho" / Grisostomo bei den Donaufestspielen Grein zu Gast. Des weiteren sang sie Haydns "Schöpfung" in der Philharmonie Budweis, Cartellieris "Weihnachtsoratorium" in Köln unter Christoph Spering und Bachs "Weihnachtsoratorium" in Frankfurt/Main . Im Januar 2004 sang sie die Partie der Emira in Händels "Siore" in einem Tournee-Projekt des Venice Baroque Orchestra unter A. Marcon mit Konzerten in Paris, Hamburg, Metz, im kalifornischen Berkeley und gekrönt von einer szenischen Realisierung in der Brooklyn Academy of Music New York.

Bei dem Wiener Festival KlangBogen wirkte sie mit großem Erfolg in konzertanten Aufführungen zweier Mozartopern mit :  als Fortuna und Licenza / "Il Sogno di Sipione" im Konzerthaus und als Tamiri / "Il Re Pastore" im Theater an der Wien. Weitere Projekte brachten Katerina Beranova als Cassiope in Vivaldis "Andromeda liberata" im Zuge einer Europa-Tournee mit Andrea Marcon u.a. ans Concertgebouw Amsterdam und ans Londoner Barbican Center; dieses Werk spielte sie im Winter auch für die Deutsche Grammophon auf CD ein. Des weiteren trat sie als Bellezza in Händels "Il Trionfo del Tempo" in Los Angeles unter Martin Haselböck auf, sang mit den Belgrader Philharmonikern "Carmina Burana", bei der Styriarte Bach-Kantaten, in Mailand Bachs "Johannespassion" und gastierte beim Mozart-Fest Würzburg mit "Exsultate Jubilate" und "Ergo Interest". Ihr außerordentliches Rollendebut als Contessa / "Le Nozze di Figaro" am Tiroler Landestheater Innsbruck wurde gleichermaßen von Publikum und Presse gefeiert, auf das bald eine Wiedereinladung an dieses Haus als Donna Anna / "Don Giovanni" folgte. Außerdem wirkte sie beim Carinthischen Sommer in Ossiach in Mozarts "Die Schuldigkeit des ersten Gebots" mit und war mit dem Orchester des Bayrischen Rundfunks im Münchner Prinzenregententheater mit Mozarts "Davide Penitente" zu erleben.

Höhepunkte waren Händels "Messiah" in St. Pölten und Grafenegg, Mozarts "Il Re Pastore" im Wiener Musikverein, Konzerte mit der Camerata Salzburg in Salzburg und Luzern mit einem Mozartarien-Programm, Händels "Radamisto" in Spanien, Bachs "Matthäuspassion" mit dem Hamburger Ballet beim Passionstheater Oberammergau sowie die Partie des Ännchen / "Der Freischütz" unter der Leitung von Martin Haselböck.

Am 4. Dezember 2010 sang sie als Sopransolistin, für die erkrankte Sopranistin Diana Higbee, in Händels "Messiah" im goldenen Saal des Wiener Musikvereins, zusammen mit Hermine Haselböck / Alt, Johannes Chum / Tenor, Alexander Puhrer / Bass,  dem Vocal Ensemble Mödling, der Mödlinger Singakademie, dem Wiener Männergesang-Verein unter dem Dirigat von Antal Barnás und wurde mit frenetischen Applaus bedacht.

Auf CD ist Katerina Beranova als 5. Magd / "Elektra" mit den Wiener Philharmonikern unter G. Sinopoli zu hören. Außerdem spielte sie mit dem Flötenensemble Halil eine CD mit Arien von Vivaldi, Händel und Bellini ein - wie bereits erwähnt - Cassiope / "Andromeda liberata" für die Deutsche Grammophon.

Kyoko Yoshizawa,  Pianistin

Nach Abschluss des Klavierstudiums bei  Prof. Kiyoko Tanaka an der Kunitachi Musikhochschule in ihrer Heimatstadt Tokyo wechselt sie an das Konservatorium der Stadt Wien zu Prof. Julika Behar und schloss ihre Studien dort mit Diplom und Auszeichnung ab.

Außerdem erhielt sie weitere musikalische Ausbildung auch im Bereich der Kammermusik und Opernkorrepetition bei Prof.Dr. Harald Goertz, Rudolf Kehrer, Ferenc Rados und in der Kammermusikklasse des Altenberg Trios.

Sie korrepetierte bei zahlreichen modernen Opernproduktionen, unter anderem dem Wiener Operntheater und dem Sireneoperntheater. Zusätzlich korrepetierte sie in den letzten Jahren beim Wiener Singverein, dem Wiener Männergesang-Verein, dem Chorus sine nomine und dem Wiener Jeunesse-Chor. Als Orchesterpianistin wirkte sie regelmäßig für verschiedene Orchester unter anderem für das Tonkünstlerorchester NÖ, das ORF Radiosymphonieorchester Wien, das Wiener Kammerorchester, die Wiener Kammerphilharmonie und die Wiener Kammeroper mit.

Kyoko Yoshizawa war Pianistin bei den Meisterkursen der Dirigenten  Hans Graf, Leopold Hager,                        Karl Österreicher, Seiji Ozawa und Yuji Yuasa und zusätzlich bei den Cellisten Heinrich Schiff, Arto Noras und  Reinhard Latzko.

Sie machte durch eine Reihe von Konzertauftritten in verschiedenen Kammermusikformationen und Liedbegleitungen auf sich aufmerksam. Sie erlangte den 3. Platz beim 8. Internationalen Johannes-Brahms-Wettbewerb 2001 in Pörtschach in der Sparte Kammermusik.

Von 1999 bis 2006 war sie Korrepetitorin der Klasse von Heinrich Schiff an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien.

Seit 1995 ist sie Korrepetitorin an der Wiener Singakademie im Wiener Konzerthaus. Seit 2010 korrepetiert sie den Wiener Staatsopernchor.

Ausserdem hat Kyoko Yoshizawa mehrmals erfolgreich mit dem Wiener Männergesang-Verein konzertiert.

  weitere Infos :     http://members.chello.at/kyoyoshi/de/top.html

 

Ksenia Mavleeva ,  Pianistin

  wurde in St. Petersburg geboren und absolvierte dort das Musikgymnasium mit   Auszeichnung.

Derzeit studiert sie Konzertfach Klavier im 4. Jahr am Rimskij-Korsakow-Konservatorium ihrer Heimatstadt bei Prof. Nadezhda Eismont und gleichzeitig an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien ( Instrumental-und Gesangspädagogik, Klavier bei Prof. Harald Ossberger und Vorbereitung Gesang bei Prof. Rannveig Braga-Postl ) sowie Kirchenmusik am Diözesankonservatorium Wien.

Gerade in letzter Zeit setzte sie ihren Schwerpunkt auf Korrepetition und Liedbegleitung bei Prof. Stephen Delaney und wirkte bei mehreren Produktionen der Musikuniversität Wien ("Das Telephon" von G. Menotti und Puccinis "Missa di Gloria") mit.

Zahlreiche Konzerte als Pianistin und Organistin in Österreich, Deutschland, Litauen, Ungarn, Schweden, Russland und China (sehr erfolgreich mit dem Wiener Männergesang-Verein im Herbst 2010 ).

Director of Music der Vienna International English Speaking Catholic Community ( seit 2009 ).

 

Mozart Knabenchor Wien

 Der Mozart Knabenchor Wien, ein Chor zwischen Tradition und Moderne. Im Jahre 1956 gründete Professor Erich Schwarzbauer aus Anlass von Mozarts 200. Geburtstag die Mozartsängerknaben. Es sollte eine Einrichtung sein, die es den Kindern anders als die Wiener Sängerknaben ermöglicht, zu Hause zu wohnen und die Schule ihrer Wahl zu besuchen. Auch ohne Internat sollte durch das wöchentliche Zusammenkommen und Proben ein hoch qualitativer Chor entstehen. Das Jahr 1995 brachte leider durch den Tod des Gründers die Entscheidung, die Aktivitäten einzustellen, und beendete damit das Dasein der Mozartsängerknaben. Da der Name aus rechtlichen Gründen nicht weiter verwendet werden durfte, gründete deren damaliger künstlerische Leiter, Mag. Peter Lang, gemeinsam mit einigen Eltern als Nachfolge-Organisation den "Amadeus Knabenchor Wien". Unter diesem Namen wurden die Tätigkeiten des Chores bis zum Mozartjahr 2006 weiter geführt. Ab diesem Zeitpunkt war es für den Chor wieder möglich, den Namen "Mozart" anzunehmen.

Vielleicht ist es der berühmte Zufall, dass gerade im Jahr des 250. Geburtstages ihres Namensgebers diese Namensänderung vorgenommen werden konnte: mit dem Ergebnis, dass es wieder einen "Mozart Knabenchor" in Österreich gibt. Im Repertoire ist der Chor der klassischen Musik naturgemäß verbunden. Er sieht aber auch eine Verpflichtung den zeitgenössischen Komponisten gegenüber, um deren Werke der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und das eigene Repertoire damit zu bereichern.

Der Mozart Knabenchor Wien arbeitet immer wieder mit bekannten Künstlern und Orchestern zusammen, so zum Beispiel mit den Wiener Philharmonikern, dem SWR Symphonie-Orchester Baden-Baden und Freiburg, dem Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI und anderen. Auch Weltstars wie Barbara Hendricks, Bertrand de Billy, Christian Boesch, Eric Ericson, Marcello Viotti, Sylvain Cambreling, José Cura und Daniel Harding sind bereits mit dem Chor aufgetreten.

Weitere Informationen über die Tätigkeiten, Auftritte und Mitarbeiter des Mozart Knabenchor Wien erfahren sie unter: http://www.mozartknabenchor.at

 

Vocal Ensemble Mödling

Das Vocal Ensemble Mödling wurde im März 1994 gegründet.

Die ersten Mitglieder kamen größtenteils aus den Reihen der Sängerinnen und Sänger des ehemaligen Absolventen- und Lehrerchores des Bundesgymnasiums Bachgasse in Mödling. Die Chorleiterin der ersten fünf Jahre, Renate Pleninger, baute diese sangeswütige und motivierte Gruppe zu einem vielversprechenden, stets auf Steigerung der musikalischen Qualität bedachten Chor auf. Bereits in dieser frühen Ära des VEM, konnte der Chor sein vielseitiges Können u.a. mit dem Jazzoratorium "Eversmiling Liberty", dem Oratorium "Elias" (Mendelssohn), den Requien von W.A. Mozart und G. Verdi als auch den "Swing Time"- Konzerten unter Beweis stellen.

Seit 1999 zieht Günther Mohaupt als Chorleiter die musikalischen Fäden. Die breite Fächerung der musikalischen Stile wurde unter seiner Leitung nicht nur weiter gepflegt, sondern auch ausgebaut und die Qualität des Chores weiter verbessert.

Nebst großen und wichtigen Chorwerken wie "Carmina Burana" von C. Orff, "Messa da Requiem" von G. Verdi, "Die erste Walpurgisnacht" von F. Mendelssohn, "Ein Deutsches Requiem" von J. Brahms und weiteren großartigen Werken von L.v. Beethoven bis G. Puccini wurden auch eigene, meist themenbezogene Konzerte ("Trinkliederkonzert", "Tierisches",...) gestaltet sowie bei Musicals, Operettenparodien, Bandprojekten, ect. mitgewirkt. Als Beispiel sei hier u.a. die Aufführung der Musical-Komposition des Chorleiters "Meuterei auf der Bounty" im April 2008 in Klosterneuburg erwähnt.

Mittlerweile hat sich das VEM über die Grenzen Mödlings hinaus einen Namen gemacht, sodass es häufig zu klassischen Großprojekten ( z.B. "Weihnachtsoratorium" von J.S. Bach oder "Messiah" von G.F. Händel im Wiener Musikverein, beides zusammen mit dem Wiener Männergesang-Verein und der Mödlinger Singakademie ) und Festivals ( z.B. Schubert Festival Steyr, Musikfestival Steyr ) eingeladen wird. Dabei werden stets die musikalische Qualität, die Jugendhaftigkeit der Stimmen und die Professionalität des Chores hervorgehoben.

Mit einem "Best of" feierte der Chor in der Saison 2009/2010 im Mödlinger Stadt-Theater das 15-jährige Chorjubiläum.

Die erste Auslandsreise führte den Chor im Juni 2010 nach Italien-Assisi.

In den Konzerten der zwei vergangenen Chorsaisonen arbeitete das VEM verstärkt mit dem Artensemble Biedermannsdorf, von dem Mödlinger Symphonie-Orchester unter der Leitung von C. Artmüller, sowie dem Schulchor der Musikhauptschule Gumpoldskirchen zusammen; eine interessante Herausforderung für den Chor war im Herbst 2010 die Gestaltung eines Musical-Konzertes mit dem Bläser-Orchester "Lyra" in Wiener Neudorf.

Auch in Zukunft wird das VEM seinen bisherigen Prinzipien Qualität, Flexibilität und Vielseitigkeit treu bleiben.

Weitere Informationen unter :  http://www.vocalensemble.at